Perimenopause. Fluch oder Segen? mit Katrin Jeguschke

Shownotes

Für dich, wenn du das Gefühl hast, dass du dich gerade veränderst. Vielleicht bist du Anfang, Mitte oder Ende 40 und merkst: Irgendetwas ist anders. Dein Körper reagiert anders, dein Energielevel verändert sich, du bist schneller erschöpft oder gereizt und gleichzeitig stellst du plötzlich Dinge infrage, die jahrelang selbstverständlich waren.

Das lernst du in der Folge: Warum du nicht wieder die Alte werden musst, obwohl du dich gerade selbst nicht wiedererkennst. Warum „Jetzt bin ich dran“ nicht egoistisch ist, obwohl es sich so anfühlt. Wie du wieder Vertrauen in dich und deinen Körper bekommst, wenn plötzlich alles anders ist.

Über meinen Gast Katrin Jeguschke: Katrin spricht auf Instagram mit rund 80.000 Followerinnen über Perimenopause und Wechseljahre. Aus ihrer eigenen Suche nach Antworten entstand vor rund zweieinhalb Jahren eine große Community, in der sie Frauen aufklärt, Erfahrungen sichtbar macht und ihnen vor allem eines vermittelt: Du bist damit nicht allein.

Wir sprechen nicht nur über Hormone und Symptome, sondern darüber, was passieren kann, wenn eine Frau beginnt, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Wenn sie nicht mehr versucht, unbedingt wieder „die Alte“ zu werden, sondern neugierig darauf wird, wer sie jetzt eigentlich ist.

Wir sprechen über Selbstfürsorge ohne Schuldgefühl, über People Pleasing, Grenzen, Mut, Sicherheit, Selbstständigkeit und darüber, warum die Perimenopause auch eine Einladung sein kann, das eigene Leben noch einmal ganz neu anzuschauen.

Verbinde dich mit Katrin bei Insta. https://www.instagram.com/katrin.perimenopause/

Über den Host:

Vanessa: https://www.instagram.com/vanessa_leutner/

Bevor du weiterziehst, nimm dir einen Moment und frag dich: Was hat diese Folge gerade in mir angestoßen und was möchte ich daraus wirklich verändern, ausprobieren oder mitnehmen?

Oft brauchen wir nicht noch mehr Input, sondern einen Gedanken, den wir wirklich in unser Leben holen.

Wenn du magst, schreib mir auf Instagram, was bei dir hängen geblieben ist. Ich liebe es zu hören, was eine Folge in Bewegung bringt. ✨

Du möchtest mehr von mir, meiner Arbeit und meinem Weg sehen? Dann folge mir auf Instagram oder schreib mir direkt, wenn du spürst, dass wir miteinander arbeiten, uns vernetzen oder gemeinsam etwas aufbauen sollten.

📩 vanessa@vanessaleutner.de https://boards.com/a/16g5O.xOEmjc

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich bin Vanessa und das hier ist Girls on the Dancefloor.

00:00:05: Dieser Podcast ist für alle, die mitten drin sind mit einem Leben, mit einem Alltag, mitten in der Familie vielleicht im Neustart oder vielleicht auch immer gleichzeitig so wie ich gerade.

00:00:19: Dieser podcast ist kein Ratgeber und es ist auch kein Motivationsprogramm sondern es

00:00:26: Ein Format,

00:00:28: wo ich

00:00:29: mit Menschen

00:00:30: spreche

00:00:31: die

00:00:31: mich auf meinem Weg inspiriert und bewegt haben.

00:00:35: Ich bin vierzig beziehungsweise Ende vierzig habe zwei Grundschulkinder und habe letztes Jahr beruflich neu gestartet und lerne jeden Tag neu ehrlich mit mir selber zu sein.

00:00:48: Und das was ich an den menschen die du in diesem podcast hörst immer wieder inspirieren findet, dass sie bei sich hinhören, hinschauen.

00:00:58: Dass sie bei anderen hinhörn und hinschaun.

00:01:01: Und das Sie etwas gefunden haben was sie trägt, was sie nähert.

00:01:05: Was sie auf ihrem Weg weitergehen lässt.

00:01:09: Ich finde es so schön, dass du da bist!

00:01:11: Jetzt melz dance!

00:01:24: Vielen Dank, Vanessa.

00:01:25: Ich freue mich total über die Einladung und freue mich wirklich auf unseren Austausch heute!

00:01:30: Ja wir haben eben schon geschnackt und ich dachte nein, wir machen jetzt direkt Pause und machen direkt aufzeichnen weil sonst klönen wir uns fest.

00:01:37: Meine allererste Frage, Perimeno-Pause Fluch oder Segen Katrin?

00:01:47: Oh gute Frage.

00:01:48: im großen Ganzen ein Segen

00:01:51: auch

00:01:51: wenn jetzt glaube Viele Frauen kurz schlucken werden und sagen, ist die denn von Sinnen so?

00:01:56: was zu sagen?

00:01:58: Denn wir alle kennen glaube ich den Fluch daran.

00:02:02: Und ich glaube wer fluchen da auch tagtäglich findet sich immer wieder etwas worüber wir da rumfluchen können.

00:02:09: Wenn man aber, glaube ich in ein paar Jahren zurückblickt oder auch wenn man heute mal ein bisschen rauszoomt aus dieser ganzen Thematik und sie auch einmal löst.

00:02:17: Aus den Dingen die gerade irgendwie anstrengend sind und schwieriger sind als vielleicht noch vor ein paar jahren Dann ist es ein absoluter Segen denn die Perimenopause macht uns Frauen in ganz ganz vielen Belangen frei.

00:02:32: Ich habe neulich lustigerweise genau dazu was gelesen, dass wenn das Oestrogenen singt dann singt auch so unsere Lust alles immer für alle Regeln zu müssen.

00:02:44: Und das fand ich irgendwie so.

00:02:45: ach hey okay ist ja mega spannend weil genau das was du sagst hab ich in der letzten Zeit höre ich das häufiger die unsere Bedürfnisse nicht mehr hinten anstellen, was wir dann ja so viele Jahrzehnte vorher gemacht haben.

00:03:03: Ja absolut!

00:03:04: Also da spielen die Hormone eine Rolle.

00:03:06: wie du sagst wenn das Astrogene dann plötzlich flöten geht ist unser Toleranzbereich ein ganzes Anderer als er mal gegen mit twenty-five noch war und das macht sich natürlich auch in einer gewissen Form in unserer Persönlichkeit bemerkbar.

00:03:19: In dem Umgang mit Leuten, mit unserem Umfeld auch.

00:03:21: Viele sortieren ja wirklich nochmal ganz viele Ebenen von Beziehung in dieser Lebensphase aus und das macht halt irrsinnig viel mit einem.

00:03:31: Man unterschätzt

00:03:34: es!

00:03:35: Kannst du uns mal ein bisschen mitnehmen?

00:03:37: Das heißt ja Girls on the Dancefloor.

00:03:39: Wann hast Du Dich bewegt und wann ist für dich so das Licht angegangen, krass okay mit mir stimmt also irgendwas stimmt nicht in meinem Körper.

00:03:48: es verändert sich irgendetwas, wann war das und wann hast Du für Dich erkannt?

00:03:53: ok ah es ist die Perimeno Pause.

00:03:54: War das beim Arzt Vorsorge oder Nein, ach so.

00:03:59: Leider nicht!

00:04:00: Das wäre mein Wunsch gewesen und ich glaube das ist der Wunsch von vielen Frauen, dass es eigentlich sozusagen beim Arzt bei vielleicht einem regulären Vorsorbetermin Thema ist Ärzte ein, vielleicht schon mal ein bisschen einstimmen auf das was da kommt.

00:04:12: Dass man sich auch so ein bisschen mental vorbereiten kann und das passiert leider mehrheitlich heute noch immer nicht.

00:04:18: Das wäre ein Wunsch vieler Frauen wäre auch mein Wunsch gewesen.

00:04:21: bei mir war es so dass es mit thirty-eight anfing dass ich die erste kleine Symptömchen sage ich mal bekommen habe dass ich plötzlich sehr jucken der Haut hatte.

00:04:30: dann dachte ich ah du musst die Body Lotion wechseln sehr erschöpft war, dass ich dachte naja gut du hast gerade eine sehr herausfordernde Lebensphase.

00:04:37: natürlich bist du erschöpf.

00:04:40: Dann hatte ich zum Beispiel immer einen trockenen Mund so ganz trockener Mund und ich dachte immer okay du musst mehr trinken.

00:04:46: also ich habe für alles immer ein Grund gefunden.

00:04:50: im Nachgang weiß sich was dahinter steckt.

00:04:52: beispielsweise schwankendes Astrogen macht bei mir einen sehr trockenem Mund.

00:04:56: aber das sind Dinge Das habe ich gar nicht gesehen.

00:04:59: Und auch mein Hausarzt hat es nicht gesehen, die Frauenärztin hat das nicht gesehen weil ich natürlich mit thirty-eight noch verhältnismäßig jung war.

00:05:06: und dann war's aber so dass sich das Gefühl hatte, irgendwas stimmt hier nicht Es sumiert sich und es fühlt sich irgendwie komisch an.

00:05:15: und dann hab' ich angefangen zu recherchieren auf eigene Faust und habe tatsächlich in den Großbritannien und den USA Creator gefunden bei TikTok war das damals die darüber gesprochen haben.

00:05:27: Und eine Dame hat wirklich ein Video gemacht, die hat alles aufgezählt was ich hatte und ich saß abends auf dem Sofa und ich hatte Tränen in den Augen vor Erleichterung weil ich plötzlich verstanden habe was mit mir nicht stimmt quasi so und das war bestimmt.

00:05:43: also ich würde sagen dass war so.

00:05:45: damit neununddreißig heißt so ja habe ich das alles erst mal so ein bisschen für mich weggeredet und wegdiskutiert, um dann schon zu sehen.

00:05:53: Okay, ne Katrin da stimmt was nicht?

00:05:54: Und da die Ärzte dir irgendwie nicht weiterhelfen musst du jetzt, musst du selber in die Hand nehmen und rausfinden was los ist.

00:06:02: Ja und dann kam die große Erkenntnis und die hat alles verändert, alles.

00:06:08: Das glaube ich total!

00:06:10: Also aber du meintest Weil, ist ja schon sehr jung.

00:06:14: Hat das damit zu tun, dass du besonders viel Stress hattest?

00:06:17: Weil das was ich immer wieder aufschnappe, wenn unser Kortisol so hoch ist, dass der Killer ... Wir waren neulich bei einem Vortrag zusammen und haben uns kennengelernt.

00:06:29: Da hat sie auch noch mal erwähnen dieses Wenn-Stress ist eigentlich der Killer für sämtliche Hormone vor allem für Progesteronen oder Ostrogene.

00:06:39: Ja, absolut.

00:06:40: Also das lässt sich natürlich nicht mit absoluter Gewissheit sagen.

00:06:42: aber im Nachgang Jahre später in einem sehr offenen Gespräch mit meiner Frauenärztin dann wo ich schon sie auch so ein bisschen wie soll es sein?

00:06:51: gepackt habe und gesagt hab hier Das ist mit mir los, ne?

00:06:54: Ich bin in der Perimenopause.

00:06:56: Und sie war zum Glück da recht offen dem Thema auch gegenüber und in dem Austausch kam dann schon auch raus.

00:07:04: okay ich war damals in einer sehr schwierigen Lebenssituation.

00:07:09: Ich befand mich mitten in einer Scheidung.

00:07:11: das ist ja oft so dass das vorausforderndste was man so haben kann hatte zwei noch ziemlich kleine Kinder für die eben plötzlich alleine verantwortlich war wenn ich da zurückblicke.

00:07:23: Mein Stresslevel war durch die Decke.

00:07:25: wahrscheinlich und höchstwahrscheinlich war das der Auslöser, dass das dann relativ früh auch so durchkam.

00:07:32: also hätte ich das vielleicht nicht so erlebt wäre es vielleicht ein Tick später gewesen.

00:07:38: Das hätte hätte

00:07:40: aber

00:07:40: kann gut sein.

00:07:41: ja

00:07:42: naja und weißt du ich denke immer Ist nicht immer dort mal zu mir gesagt oder eine Psychologin hat zu mir gesagt, manche Geschenke sind scheiße verpackt.

00:07:51: Wahrscheinlich war das dein Geschenk

00:07:53: am Ende?

00:07:54: Total Scheiße verpackt!

00:07:57: Man denkt in dem Moment so ... Nee, nee, nee.

00:08:01: Total.

00:08:01: aber im Nachgang auch wenn sowas manchmal hart ist zu sagen kann ich für mich sagen war diese Entwicklung meines Lebens die ich weder geplant habe noch bekommen sehen War es eine der besten Entwicklungen meines Lebens?

00:08:17: Ja, das macht ja auch Mut.

00:08:21: Total!

00:08:24: Das ist keine Diagnose.

00:08:25: aber wenn du so vor dieser Situation stehst und dann gar nicht erst mal nicht weißt worum geht's hier überhaupt in meinem Leben?

00:08:34: ich fühle mich wie ich mich fühle Selbstermächtigung zu kommen und zu sagen, ich kann ja auch was tun.

00:08:44: Ich informiere mich.

00:08:45: Und die Ärzte so wie ich das auch erlebe... ...ich habe ja auch einen lustigen Frauen oder der ist sehr nett.

00:08:52: aber wenn ich dem erzähle dass meine Periode immer zyklusbedingt zum Vollmond kommt

00:08:59: dann lacht er mir aus.

00:09:04: Aber haben ja so viele Frauen.

00:09:06: Natürlich, wenn er

00:09:07: verbreitet!

00:09:08: Ja

00:09:09: und wir sind zyklische Wesen.

00:09:10: also es ist eigentlich total logisch

00:09:13: alles was Zyklisch

00:09:14: ist dass der Mond ist... Also genau und dann aber immer wieder auch.

00:09:22: man hat also ich weiß nicht wie's dir geht aber man vertraut ja auch Ärzten das sind die.

00:09:27: Wir haben das Gütesiegel Die wissen alles.

00:09:29: Das sind Mediziner schon lange, die haben langjährige Erfahrung und trotzdem ist das so wenig erforscht.

00:09:39: Trotzdem ist es jetzt mittlerweile ja mehr aber damals.

00:09:46: wie viele Jahre ist das mittlerweile her?

00:09:49: Vier Jahre?

00:09:54: Weil das Interessante ist, dass du einen richtig großen Instagram-Count hast und machst ja so lustige Videos.

00:10:01: Also ich ... Weißte, ich musste noch nicht wieder so lachen mit meinen Freunden, wenn wir wann in Orten sind zu einem Business-Stammtisch.

00:10:08: Und beide unterhielten sich, es ist anstrengend immer mit den Parkplätzen.

00:10:12: Ich feier ja nicht mehr.

00:10:14: Ja!

00:10:15: Wo ich war?

00:10:16: Aber ich musste so lache, weil ich aber ein Tag vorher dein Real gesehen habe.

00:10:21: Und ich fand das so müßig, weil die das also unabhängig davon erzählt haben.

00:10:26: Ich so ja okay, wenn Katrin es real schicken ist... Es

00:10:30: ist so!

00:10:32: Ja und aber das ist auch das beruhigende.

00:10:34: Also das zeigt sich in den Frauen wie sie sich bei mir versammelt haben dass eigentlich der häufigste Satz den ich zu hören bekomme ist Wie schön, dass ich nicht mehr alleine damit bin.

00:10:45: Das ist ein ganz starkes Gefühl und da geht's ja nicht mal darum Oh, wie schön das mir plötzlich geholfen wird oder so.

00:10:53: Das ist ja eigentlich sehr unkonkret, sondern es ist einfach nur das Gefühl alleine nicht alleine zu sein.

00:10:58: und das finde ich Wahnsinn dass alleine das schon Frauen so trägt.

00:11:05: Alleine zu wissen anderen geht es genauso.

00:11:09: Ich sehe wie andere Frauen auch Struggeln Wie es manchmal super läuft wie sie manche Dinge vielleicht angehen Und dann klappt es wieder nicht.

00:11:16: Oder also dieses Auch dieses echte Leben und authentische ein Stück weit.

00:11:22: Weil es ist ja auch, wie du sagst mit den Parkplatzen beispielsweise... Das ist eine Kleinigkeit.

00:11:28: aber am Ende haben das ganz viele Frauen, dass sie denken oh Gott nee da kriege ich keinen Parkplatz!

00:11:33: Da kann ich jetzt nicht hin.

00:11:34: Das stresst mich schon sozusagen im Vorwege so sehr Und das sorgt natürlich für Wiedererkennungen und auch darüber, dass man so ein bisschen über sich selber flair aufschmunzelt.

00:11:43: Du hast doch eine Meise, dass du jetzt eine tolle Verabredung eigentlich am liebsten absagen möchtest weil du denkst, du kannst da nicht karken!

00:11:48: Das ist ja also rein pragmatisch.

00:11:50: logisch gesehen ist das ja komplett geglaubt.

00:11:53: Also...

00:11:55: Ja, ich meinte dann zu denen.

00:11:56: Aber bestellt euch die doch?

00:11:58: Ihr seid doch alle spirituelle Frauen und bestätige

00:12:01: doch!

00:12:02: So mache ich das immer.

00:12:03: Ich bestelle mir einfach.

00:12:04: Und dann war es auch an dem Tag wirklich original so, dass die vor dieser Pizzeria hatten sie einen großen Olivenbaum und der Besitzer kam raus und meinte, potier parken und zog einfach mit diesen olivenbomben zur Seite.

00:12:18: Fantastisch ja.

00:12:21: Ja aber es ist natürlich trotzdem genau diesen Wiedererkennungswert zu haben.

00:12:25: Und ich hab nämlich auch vorhin ja gefragt, wie war das denn eigentlich?

00:12:30: Also weil... Okay du kamst dann mit neununddreißig darauf, gib mir bitte geholfen, TikTok da ist jemand der erzählt letztendlich einen Creator über genau dieses Thema.

00:12:41: Wann kam dann, weil du hast wahrscheinlich noch einen anderen Beruf.

00:12:45: Wann kann so dieser Switch, kannst du da nochmal ein bisschen erzählen?

00:12:49: Ja

00:12:49: also das war... Also ich glaube zur Vorgeschichte man muss sagen Ich komme halt aus dem Marketing-Social Media Bereich.

00:12:55: beruflich heißt ich habe für verschiedenste Unternehmen sowieso Social Media gemacht.

00:13:00: Heißt ich war das schon relativ nah an dem Feld und hatte auch immer eine Begeisterung für.

00:13:05: Und dann würde ich sagen vergegen wahrscheinlich nochmal so ein halbes Jahr etwa und ich weiß noch Ich war im Urlaub mit meinem Freund und habe zu ihm gesagt, ich möchte einen Tiktok-Account zur Perimenopause machen.

00:13:18: Es ist mir einfach ein Bedürfnis darüber zu sprechen!

00:13:21: Und ich weiß wir waren wirklich in diesem Swimming Pool in Abu Dhabi und der hat mich angeguckt wie ein Auto und dachte jetzt verliert die komplett den Verstand und meinte wirklich, meinst du da eine Nachfrage?

00:13:32: Meinst du das interessiert Frauen?

00:13:35: Klar als Mann ist es erst recht ne sehr weit entfernte Welt.

00:13:39: Und ich gesagt, ja auf jeden Fall und wir sind nach Hause gekommen.

00:13:42: Ich hab die ersten Videos bei TikTok hochgeladen.

00:13:45: Das ging sehr schnell, dass da viele Frauen zusammen kamen.

00:13:49: Es kamen sehr viele Kommentare, sehr viel toller Austausch auch total positiv wertschätzend unterstützend.

00:13:56: Und das ist noch heute so, obwohl mein jetzt primär, mein Instagram-Kanal deutlich gewachsen ist, ist dieser Austauscht zu neunundneunzig, neun Prozent komplett wertschätzend!

00:14:07: Frauen unter sich, wie auch an mich gerichtet.

00:14:11: Was ja bei Social Media heutzutage auch keine Selbstverständlichkeit ist.

00:14:15: Genau und dann habe ich diesen Account begonnen.

00:14:19: der wuchs sehr schnell und ich hab gemerkt ohja das ist alter Scholli da ist richtig Nachfrage und Bedarf weil viele frauen sich darin sehen und sich eben genauso wie ich nirgendwo Informationen finden.

00:14:32: quasi und es war damals eben auch noch.

00:14:34: das ist jetzt halt zweieinhalb Jahre her.

00:14:37: Damals war es eben auch so, dass über dieses Thema wurde im deutschsprachigen Raum null gesprochen.

00:14:43: Also Null!

00:14:44: Weder in Zeitschriften noch Mainstream-Medien sowas.

00:14:49: Und dementsprechend habe ich damit angefangen und hab den Bedarf gesehen.

00:14:55: Es ist so gewachsen... daraus dann eben diese immer größere Community entstanden ist, dann auch bei Instagram.

00:15:04: Wo jetzt tatsächlich auch der meiste Austausch stattfindet würde ich sagen und dieses Feld hat sich so verändert.

00:15:11: und das ist glaube ich das was man auch mal ein bisschen sehen darf und positiv sehen darf dass im Grunde es zwei Jahre her und es wurde in deutschsprachigen Raum null über dieses Thema gesprochen und zwei Jahre weiter.

00:15:24: Und ja, man mag manchmal denken, oh Gott jetzt ist es überall Perimino Pause egal wo ich hingucke im Fernsehen in den Zeitschriften, wo auch immer.

00:15:31: aber das Thema hat eine irrsinnige Sichtbarkeit bekommen und dass ist auch etwas was super positiv ist weil es eben auch eine Kettenreaktion auslöst.

00:15:39: natürlich ein Thema wird sichtbar dann kommen die Wirtschaftsweisen sage ich mal und sagen okay das ist auf dem Markt da gibt es auch viel Geld zu verdienen.

00:15:50: Dementsprechend wächst aber beispielsweise auch Forschung.

00:15:54: Pharmaunternehmen entwickeln Produkte weiter, es gibt mehr Studien die langsam einen Auftrag gegeben werden.

00:15:59: also das sind ja auch alles sehr positive Effekte von dieser zunehmenden Sichtbarkeit die am Ende einfach auch ehrlicherweise von uns Frauen selbst geschaffen wurde und das finde ich ist was total großes und starkes weil einfach auch im Laufe der letzten zwei Jahre immer mehr Becouns dazugekommen sind von Frauen, die darüber sprechen.

00:16:19: Die aufklären auch viele Frauenärztinnen beispielsweise über Instagram inzwischen echt ganz toll aufklären und für viele Frauen ein toller Anker geworden sind.

00:16:28: Und das ist so positiv dass dieses Feld so groß und das Thema so groß geworden ist.

00:16:34: Also da darf man wirklich sagen es auch in zwei Jahren was nicht lange Es kann sich sehr viel tun auch wenn sich das für uns manchmal nicht so anfühlt und man denkt, oh Gott wir leben ja noch wirklich Jahrzehnte zurück.

00:16:46: Ne es ist Bewegung drin darf man anerkennen glaube ich

00:16:50: Ja für mich total cool.

00:16:52: Es ist auch.

00:16:53: also Ich finde wir unterschätzen was wir in oder wir überschätzen Was wir eine jahr schaffen aber wir unterscherzen was in fünf Jahren möglich ist.

00:17:01: Und ich finde

00:17:02: komplett

00:17:03: genau das was du gesagt hast Du hattest ein Impult und bist dem gefolgt.

00:17:07: Das

00:17:08: war ein Gefühl und auch mein eigenes.

00:17:11: Und das ist ehrlicherweise auch noch heute...

00:17:13: Also

00:17:14: ich folge meiner Intuition sehr, sehr stark!

00:17:18: Damit fahre ich meistens ganz gut.

00:17:21: Meine Intuition war wenn es mein Problem ist warum sollen andere Frauen nicht das gleiche Problem haben?

00:17:28: Warum können wir uns sozusagen nicht zusammenschließen und da einfach ein bisschen sichtbarer und lauter werden?

00:17:34: Es ist wirklich einfach ein Gefühl aus einem eigenen Bedürfnis heraus, also weil ich gewinne natürlich auch ganz viel daraus.

00:17:41: Natürlich einerseits ist es plötzlich mein Beruf geworden was ich mir niemals hätte vorstellen können aber andererseits profitiere ich natürlich auch so ganz persönlich von diesem Austausch mit den Frauen der mir unglaublich viel gibt und auch immer noch mal Denkanstöße und auch nochmal irgendwie das eine oder andere Wissen reingeht.

00:18:00: Ja man wächst dann halt auch mit dieser... Mit diesem Thema weiter.

00:18:05: Also das hört ja auch nicht auf, nur weil die das jetzt irgendwie vor vier Jahren fing es an dein Thema zu werden.

00:18:10: Es wächst ja immer weiter und irgendwann kommt die Menopause und dann ist... Was ist denn?

00:18:18: Das geht ja dann auch weiter!

00:18:20: Also das ist ja nicht dass plötzlich die Fee kommt und sagt so Menopause war da und jetzt ist ein Leben auf einmal wieder sozusagen wie vorher sondern das ist ein solange Entwicklungsprozess körperlich wie auch mental für uns raun, dass einfach letztendlich mit der Menopause oder Postmenopause da auch ganz oft eine komplett andere Frau steht als vor der Perimenopause.

00:18:45: Das ist etwas was man sich bewusst machen sollte und darf zulassen sollte.

00:18:51: Also viele Frauen sind da auch so ein bisschen am Kämpfen mit sich selber und dann kommt immer der Satz, ich möchte wieder ich selber sein!

00:18:57: Ich möchte wieder die alte sein weil das natürlich auch ein bisschen Komfortzone Sicherheit und natürlich keine Ahnung weniger Schmerzen weniger hier beschwerden da Beschwerden waren.

00:19:09: aber dieser Wunsch ist eigentlich in meinen Augen nicht klug weil es geht nur voraus.

00:19:14: Es geht nur geradeaus und das ist wie in der Pubertät, also in der Puppertät stehen wir auch nicht da und sagen oh ich will die Pubertäte nicht haben!

00:19:22: Ich will immer so bleiben wie ich bin sondern einem war klar hier ist jetzt Pubertädt für ein paar Jahre und danach bin ich einer wachsende Frau und auch ein bisschen anders und gereifter.

00:19:33: und ich glaube den Vergleich denen auch zuzulassen uns zu sagen ja aber Perimino Pause ist im Grunde das Leiche nur leider in der Regel ein Tick länger Und ich glaube so vom Persönlichkeitsumbau definitiv nochmal einschneiden, da würde ich sagen als die Fempartiet.

00:19:50: Ja weil man so... Ich finde man befängt an sich mit sich selber zu beschäftigen.

00:19:55: Man kann halt dieses auch wenn das Oestrogen sinkt und man sagt okay ich habe keine Lust mehr mich fremdbestimmt zu lassen, ich gucke auf meine Bedürfnisse was natürlich erst mal ein riesengroßer Schritt ist, das überhaupt für sich.

00:20:10: Weil dann kommt da das Thema Schuld und ich kann mich doch nicht an erster Stelle stellen.

00:20:15: Das ist doch total egoistisch.

00:20:17: Und dann aber immer wieder in sich selber zu investieren um sein Wohlbefinden zu fördern.

00:20:26: Wenn es ist... Ich brauche Pause von meiner Familie.

00:20:30: Ich fahre zwei Tage alleine irgendwo hin.

00:20:32: Ich möchte niemanden.

00:20:36: selbstbestimmt sein, weil...

00:20:38: Nur ich.

00:20:40: Total!

00:20:41: Das ist ein ganz wesentlicher Teil dieser Lebensphase für alle Frauen am Ende des Tages sich damit auseinanderzusetzen.

00:20:48: wie bin ich geprägt?

00:20:50: von meiner Erziehung, von meinen Eltern und meinem engen Umfeld.

00:20:54: Von der Gesellschaft!

00:20:55: Wie bin ich geprägt?

00:20:56: Und das ist ganz viel Mindset tatsächlich.

00:21:01: So Sätze die wir im Kopf haben... Für mich ist es beispielsweise lange gewesen.

00:21:06: Ich bin nur eine gute Mutter wenn ich mich selber aufopfe.

00:21:09: Eine gute Mutter opfert sich auch.

00:21:12: Bis ich gemerkt habe oh Gott Frau Katrin was ist das für ein Satz den du da jahrelang geglaubt und auch gelebt hast Ist doch Schwachsinn.

00:21:20: Wie willst du denn aus einem Glas geben, was leer ist?

00:21:23: Das funktioniert nicht.

00:21:25: Und sich da zu lösen und auch frei zu machen von der Meinung vielleicht auch der eigenen Eltern sofern man sie noch hat solche Sachen das ist ein riesiger Prozess wo man sehr ehrlich sich selber im Spiegel anschauen muss.

00:21:40: und ich glaube dass es etwas viele Frauen starten das brechen das wieder ab weil sagen ah ist unbequem ist das Unbequeme da jetzt hinzugucken hier und da vielleicht auch so die Eltern in Frage zu stellen, was sie einem vermittelt haben.

00:21:54: Das kann ja so unbequem sein aber es ist ich behaupte jede Frau keine Frau kommt davon.

00:22:01: also wir können das nicht wir können davor nicht weglaufen.

00:22:04: das geht ein zwei drei mal aber es kommt immer wieder hoch und diese Lebensphase zwingt uns echt hinzugucken Und selber im Spiegel anzugucken und zu sagen, wer bist du denn?

00:22:16: Wenn du auch alles wegnimmst.

00:22:17: Also alle Rollen wegnimmst!

00:22:19: Mutter, Partnerin, Tochter, Schwester, Freundin... Alles mal wegnehmen was bleibt dann da an Substanz?

00:22:25: und dafür ist glaube ich das was du sagst so dieses Alleine irgendwo sein Egal ob es jetzt Zuhause ist Mal zwei drei Tage alleine oder wirklich ganz woanders.

00:22:35: Das macht unfassbar viel mit einem.

00:22:37: Es ist etwas was sich jeder Frau empfehlen kann mal alleine wegzufahren.

00:22:42: Das war für mich persönlich immer der Horror, weil ich sehr gerne mit Menschen zusammen bin.

00:22:47: aber ich habe das tatsächlich vor ja vor drei Jahren hab' ich das gemacht und bin für eine Woche allein nach New York geflogen und dachte so Gott was fühlte sich so wild an?

00:23:00: Es war die beste Woche!

00:23:01: Ich saß da in dieser großen lauten Stadt und habe plötzlich halt Katrien wiedergefunden.

00:23:08: und wenn man dann überlegt paar Tage... ein paar Tage kriegt jeder in irgendeiner Form hin.

00:23:13: Aber das Ergebnis, was man daraus nimmt... Das ist so riesig!

00:23:17: Das ist groß!

00:23:20: Vor allem weil wir ja in der Stille wieder Kapazität für Gedanken sind.

00:23:25: oder ist.

00:23:26: und meine Freundin erzählte nämlich gerade, es ist so lustig dass wir darüber jetzt grad reden, die saßten vorgestern im Restaurant und er meinte sie war eine Woche mit ihren Freunden in Italien kam zurück und meinte, ich dachte, ich brauche dieses mit Freundinnen wegfahren.

00:23:48: Aber ich braache mich!

00:23:50: Ja...

00:23:51: Und dann hatte sie auch zwei Tage in der Woche wo sie nur mit sich war und da kam so viel und dann hat sie ja auch immer.

00:23:56: zwischendurch haben wir uns ausgetauscht.

00:23:59: Und so dieses ... Da kommt wieder der Mensch, der Ich Bin.

00:24:04: Sie meinte auch, ich war so allmann, ich was lebendig, ich hatte diese Passion Und genau das, ich hab zwei Fotoshootings gemacht.

00:24:13: Eins auf Mallorca und bin da ja alleine hingefahren... ...und ich kam mir vor like a million dollars.

00:24:19: Ich hatte mir so ein Fancy Minicabrio.

00:24:22: Hatte mir schöne Kleider gekauft und es war so toll!

00:24:26: Und es ist genau dieses, ich bin genau was du sagst, wer bin ich wenn ich keine Rollen erfülle?

00:24:32: Wenn ich einfach nur ich bin und wenn Du jünger bist dann machst Du Dir ja darüber einfach keine Gedanken sein denn es ist irgendwie grob.

00:24:40: Ereignis von außen, was sich da so reinbringt.

00:24:44: Aber einfach nur zu sein und zu spüren wie diese Lebendigkeit dieses ach ich bin ja... Ich bin wirklich bei mir!

00:24:54: Und in dem Moment wo wir bei uns sind aber wir können nur bei uns sein wenn wir einfach mal auschecken aus diesem Hamsterrad und wir kommen da ja zurück.

00:25:04: also der Alltag hat uns dann ja schnell wieder zu erlauben, mal ein paar Tage im Jahr alleine wegzufahren.

00:25:14: Und genau wie du sagst es muss ja gar keine Woche sein sondern zwei Nächte drei Tage am Meer entlang laufen oder wo auch immer mit sich zu sein und sich wieder zu wert schätzen weil ich finde auch sich zu sehen.

00:25:31: wir wünschen uns ja auch so sehr gesehen zu werden.

00:25:35: Von den Kindern werden wir vielleicht nicht gesehen oder der Partner sieht uns nicht, auch immer und dann sehen wir uns plötzlich wieder die Aufgetankt an.

00:25:45: Ja also ich für mich kann auch sagen dass das auch wirklich für die Selbstliebe unglaublich wertvoll ist eben weil du sagst Du hast keine Ablenkung von außen, du hast keine Verantwortlichkeiten außer die für dich selber.

00:26:01: Und das heißt, du hörst in dich rein und es ist nicht.

00:26:04: oh jetzt kommen alle nach hause.

00:26:05: Achtzehn Uhr darum muss jetzt Abendessen auf dem Tisch stehen.

00:26:08: Sondern es ist mein Ding achtzehn und ich habe noch gar keinen Hunger.

00:26:11: Dann gehe ich halt um zwanzig Uhr essen weil Es geht um meinen Bedürfnis und das ist natürlich auch etwas was viele Frauen glaube ich, gerade natürlich auch wenn man Mama ist und wenn man sehr viele Verantwortlichkeiten auch für andere mitträgt.

00:26:27: verlieren wir das ein bisschen dieses eigene Gefühl auch zu sagen nicht.

00:26:31: Ich habe jetzt keine Hunger.

00:26:32: Ich möchte das jetzt nicht.

00:26:34: Und das ist ein großes Geschenk.

00:26:36: Großes Geschenkt!

00:26:37: Und sich da dann vielleicht mal wieder im Spiegel anzuschauen und zu sagen ach du bist eigentlich eine ganz tolle Frau.

00:26:42: Das ist ja also wie oft machen wir das im Alltag?

00:26:45: Ich hab dafür selten Zeit.

00:26:47: Aber das sind dann die Momente, wo du da stehst und sagst, Mensch, eigentlich wenn du dich so anguckst, ist doch toll!

00:26:54: Oder wenn dein Jüngeres ich dich heute sehen könnte... Das denke ich auch ganz oft, ne?

00:26:59: Ich habe so ein Foto von mir beim Abi-Ball und denk, oh Gott, wenn die wüsste!

00:27:06: Ja, wenn sie wüsse dass sich für mich losgegangen wird,

00:27:08: ne?!

00:27:10: dass ich so mutig war und sein werde.

00:27:13: Also was, was ich mit achtzehn mir sogar nicht vorstellen konnte?

00:27:19: Bist du... Ich hatte jetzt gerade eine Frage, die ist gerade wieder entwischt.

00:27:29: Kommt wieder!

00:27:30: Ja, die kommt wieder.

00:27:33: Wann hast du angefangen, also kam das mit der Perimenopause?

00:27:37: Dass du angefangst dich mit dir selber zu beschäftigen und so Persönlichkeitsentwicklung zu machen.

00:27:42: Gab es da so einen

00:27:44: Punkt... Also ich glaube, dass kann man nicht bei mir tatsächlich schwer trennen weil es war auch die Scheidung.

00:27:51: Ein sehr großer Einschnitt im Leben eine sehr große Veränderung gepaart mit Perimenopathen beginnen.

00:27:58: Es war wirklich diese Überschneidung, glaube ich, die sehr dafür gesorgt hat sich massiv mit mir auseinanderzusetzen.

00:28:06: Bei mir war es auf jeden Fall so, dass die Scheidung hat für mich meine Persönlichkeit extremste Frage geschnellt.

00:28:15: Ich bin offensichtlich nicht liebenswert zum Beispiel.

00:28:18: Solche Sätze kamen mir dann in den Kopf und ich war gezwungen, mich damit auseinandersetzen.

00:28:24: Hab das damals aber auch gemeinsam mit einer Therapeutin gemacht, die mir da auch noch mal ganz viel Unterstützung gegeben hat zu sagen Wer ist denn Katrin?

00:28:33: Und was mag Katrin denn?

00:28:34: und guckt doch auch mal auf die Dinge, die Katrin mit an den Tisch bringt.

00:28:37: Nicht nur an die Dinge vielleicht die Katrien schwächen sind weil jeder Mensch hat Schwächen.

00:28:42: also das hat mir sehr gut getan da auch von außen noch eine Unterstützung zu haben wie es so ein bisschen gelenkt hat.

00:28:49: aber da fing's tatsächlich an ja war ehrlicher hinzuschauen, aber ich habe trotzdem jetzt auch das Gefühl so mit viertzig hat sich das auch nochmal verändert.

00:28:57: Das war schon auch noch mal ein Wendepunkt.

00:28:59: und mit jedem Jahr was ich jetzt älter werde, jetzt bin ich zweiundvierzig und ich hab das Gefühl jedes Jahr bringt mehr Klarheit es bringen mehr Klarkeit wer Ich Bin Wer Ich Sein Möchte wie ich mein Leben haben möchte, was ich möchte und was ich nicht möchte.

00:29:17: Und da eben auch klarer zu kommunizieren, Grenzen zu setzen, Nein zu sagen.

00:29:23: Aha!

00:29:23: Ist ja auch ganz schwierig.

00:29:26: gerne weil Ja ist ja natürlich beliebter und Nein macht man sich auch manchmal eher unbeliebt.

00:29:30: und dann möchte ich nicht gerne anecken und möchte eigentlich ein Peoplepleaser sein und sich damit zu befassen und zu sagen Wie kriege ich es denn hin?

00:29:38: Ich kann ja trotzdem nett sein zum Menschen und freundlich kann aber trotzdem ich für mich gerade machen und meine Grenze kommunizieren.

00:29:45: Und

00:29:46: das

00:29:46: zu lernen, ist glaube ich auch ein Prozess der ongoing is.

00:29:51: Jedes Jahr ein bisschen mehr!

00:29:53: Es ist ja auch so dass die Zellen erst mal lernen dürfen... Das was wir bisher haben, da machen die zellen copy-paste, copy-pace, copy paste.

00:30:02: Also Pippa-Klisa Copy-Paste, Copy-past, Copy Paste.

00:30:05: Wenn du dann intervenierst und sagst jetzt bin ich gar nicht mehr, jetzt versuche eine neue Art, nämlich auch mal hinein zu sagen.

00:30:13: Und das ist ja eine gesunde maskuline Energiegrenzen zu setzen.

00:30:18: wenn du das aber nicht gelernt hast weil dein Vater ... Weil das nicht sicher war und weil deinen Vater vielleicht auch nicht immer präsent war und ich weiß nicht wie es bei dir war Aber in unserer Generation haben die Väter ja gearbeitet.

00:30:34: Bei mir waren meine Eltern getrennt Das war ja nicht so, wie heute teilt man sich das zu fünfzig Prozent.

00:30:40: Ja, das ist anders.

00:30:42: Ja absolut!

00:30:43: Das Spiel garantiert mit rein glaube ich auch.

00:30:46: Also ich habe eine eher abwesende Vaterfigur gehabt.

00:30:50: Ja und dann ist das nichts gesundes was... also viele die in ihrer maskulinen Energie leben können genau dass sie können Grenzen setzen und wir versuchen die ganze Zeit immer viel Good Manager zu sein und viel

00:31:06: total.

00:31:07: Genau das was du sagst, ja, ja

00:31:10: Ja es macht dich leer und am Ende des Tages also habe ich immer noch ab und an solche Trage wo ich abends da sitze Ich bin fix und fertig Und wenn ich auf den Tag gucke und sage Was hab ich denn heute nur für mich getan?

00:31:24: Das kann ein Minimumente sein von zehn Minuten in der Sonne mein Kaffee getrunken und die Antwort ist nichts Dann dann weiß ich wo das Problem lag.

00:31:34: Also im Kern auch an mir selber.

00:31:37: Also aus so ehrlich darf man mit sich sein und sagen, okay das hat heute nicht gut geklappt morgen mache ich das besser weil ich merke ich bin leer mein Glas ist leer.

00:31:48: So soll es nicht sein oder so möchte ich es nicht haben.

00:31:52: Ich möchte so nicht mehr leben.

00:31:54: Ja und es ist ja auch dieses Diese kleinen Schritte, auch da wieder.

00:32:00: Man unterschätzt so sehr... man guckt immer nur auf das Ziel.

00:32:03: Ah!

00:32:03: So möchte ich das gerne in der Traumvorstellung haben.

00:32:07: wenn man dann aber nicht anfängt egal ob man anfängt genau wie du sagst vor neun Uhr nicht aus deinem Handy zu gucken nicht als allererstes irgendwie die WhatsApp-Gruppen zu checken, sondern wirklich erst mal bei sich in der Morgenroutine.

00:32:23: Und ich rede jetzt nicht davon morgens eine halbe Stunde zu meditieren und um halb sieben statt um sieben aufzustehen

00:32:30: das

00:32:30: I tried it didn't work out.

00:32:33: Also funktioniert nicht für mich.

00:32:34: Ich kann aber trotzdem morgens mit meinen Ölen starten und kann vor allem welchen... Das finde ich immer so spannend!

00:32:41: Mit welchem Gedanken startest du in den Tag?

00:32:44: Ja, das macht so viel aus.

00:32:46: Soviel!

00:32:48: Also ich versuche dass auch immer mal... Auch das gelingt nicht immer.

00:32:51: aber wirklich auch zu sagen heute wird ein richtig toller Tag.

00:32:55: also das ist ja total der Basicsatz Aber selber morgens im Bad zu stehen noch total verknäut und verpennt Und zu sagen Katrin heut wird einen Bomben-Tag Und oft ist es dann einfach

00:33:06: auch so.

00:33:07: Weil ich eben so auch in den Tag gehe und so auf mein Leben, auf den Tag blick und sage okay da sind ein paar doofe Aufgaben die ich machen muss aber gleichzeitig habe ich sie erledigt, sag' ich super!

00:33:17: Hast du durchgezogen?

00:33:18: Hast du erledigst jetzt ist die doofen Aufgabe weg.

00:33:21: Also das sind wir wieder bei Mindset glaube ich.

00:33:25: Ich hab das tatsächlich in den dreißigern habe ich das immer bisschen belächelt wenn Menschen gesagt haben ja das ist dein Mindset Doch doch doch, das macht so viel auf allen Ebenen.

00:33:38: Es ist halt so wichtig hinter seiner eigenen Konditionierung zu gucken weil genau was du sagst es ist halt Autopilot.

00:33:45: Autopilot wie Mama's gemacht hat, wie Papa's gemacht wird.

00:33:48: Wir denken darüber ja nicht nach.

00:33:49: unser Verstand ist super happy darüber dass wir nicht drüber nachdenken weil dann braucht da keine Kapazität dafür freizugeben.

00:33:56: Also machen wir alles, so wie Kaffee machen morgens oder aus dem Bett mit dem rechten Fuß oder mit dem linken aussteigen.

00:34:02: Da denken wir nicht drüber nach.

00:34:04: genauso denkt mir über diese Gedanken nicht nach und das was ich immer wieder so interessant finde je bewusster man wird auf diesem und es hat.

00:34:13: ich glaube auch dass es hat mit all denen zu tun mit dieser diese Weisheit die mit dem Alter

00:34:19: kommt.

00:34:20: Ach, die ist so gut.

00:34:21: Das ist wirklich... Die ist

00:34:23: so toll!

00:34:23: Ich wäre auch nicht gerne wieder zwanzig.

00:34:25: Nein, auf gar

00:34:27: keinen

00:34:28: Fall.

00:34:28: Nein!

00:34:30: Und da einfach immer wieder zu gucken, ach guck mal diese Negativ Gedanken, weil die sind ... Die droppt man ja permanent.

00:34:39: Und wenn du dich auch in Gesprächen bist wie die Menschen mit sich reden?

00:34:45: Wir sind uns der größte Feind.

00:34:46: also du musst nicht draußen gehen und gucken wer wehen ablehnt.

00:34:50: unsere größte Angst vor Ablehnung wir lehnen uns ja permanent selber

00:34:54: ab.

00:34:55: Das ist viel schlimmer als das was da rausfällt.

00:34:57: Ja, das

00:34:57: ist viel schleller!

00:34:58: Und wir erzählen uns das jeden Tag wieder.

00:35:02: Das und das ist an dir falsch.

00:35:03: Das und dass es vielleicht in deinem Körper falsch, das und das is an deiner Art falsch oder das und was kannst du nicht meinetwegen?

00:35:10: Und also das habe ich aber die letzten Jahre auch massiv gelernt und ich hoffe, dass meinen Gehirn- und Körper das auch langsam verstehen, dass es irgendwann ein Autopilot wird.

00:35:19: Mein größtes Glück der letzten Jahre lag in den Entscheidungen, anders getroffen habe, als es beispielsweise mein dreißigjähriges Ich getan hätte.

00:35:31: Mein dreißzigjähriges ich ist diesen Autopilot komplett einfach Starr abgefahren und mein heutiges Ich hinterfragt das und sagt okay eigentlich der Autopilot sagt mein Ding.

00:35:41: Beispielsweise ich komme aus einer klassischen Angestellten Familie Und alle haben sichere Jobs und dass mein Zettel mit dem ich aufgewachsen bin Ist ein angestellter Job ist sicher und Sicherheit ist das höchste Gut.

00:35:54: Das höchste Gut, was du haben kannst ist Sicherheit.

00:35:56: Und natürlich ist Sicherheit ein starkes Bedürfnis der Menschen ganz klar.

00:36:00: Aber für mich zu erkennen ja, Sicherheit ich brauche auch Sicherheit aber ich brauch auch sehr viel Freiraum und Selbstverwirklichung und Eigenermächtigung und die kann ich persönlich in einem angestellten Job nicht haben und nicht finden weil es diesen Job nicht gibt.

00:36:17: dementsprechend ist für mich Selbstständigkeit Der absolut richtige Weg für meine Persönlichkeit und mein persönliches Glück.

00:36:26: Aber was war das für eine Auseinandersetzung mit mir selber?

00:36:30: Mit auch meiner Familie, die es so akzeptiert hat und alles.

00:36:35: aber wo ich genau am Blick gesehen habe dass sie denken oh Gott jetzt dreht die völlig durch weil ist komplett entgegen der Familien Erfahrung und Struktur ist, aber ich bin halt ein ganz anderer Mensch.

00:36:48: Ich bin zwar die Mischung aus der Genetik meiner Eltern, Großeltern

00:36:51: etc.,

00:36:51: Aber ich bin einen komplett anderen Menschen und ich brauche andere Dinge zum Glück als beispielsweise meine Mutter Und das auch ganz bewusst für mich zu entscheiden und anzuerkennen und zu sagen Mama, ich liebe dich von Herzen und du hast dein Leben so gelebt wie es für Dich gut und richtig war.

00:37:07: aber ich lebe mein Leben anders und Das war für mich persönlich auch ein ganz mutiger Schritt Und darum sage ich auch gerne wirklich immer wieder diesen Kalendersatz.

00:37:17: Das Glück ist, mit den Mutigen sobald du mutig bist und deine Komfortzone verlässt passiert fast immer irgendwas Gutes!

00:37:25: Vielleicht passiert erstmal was doofes aber auf lange Sicht passiert etwas Gutes.

00:37:29: Immer, immer, immer... und Komfortzone ist da einfach der Killer, der absolute Killer weil sie uns auf Autopilot setzt und unglaublich bequem macht.

00:37:40: Das ist vor allem die Angst.

00:37:43: Wenn jemand sagt, Katrin du hast das ja leicht.

00:37:48: Du konntest dich hier entscheiden.

00:37:51: Du hattest ein Partner oder du hattet dies und das.

00:37:54: Und du hättest schon die Insta-Erfahrung, Social Media, ein bisschen Marketing?

00:38:00: Nee!

00:38:00: Du bist ja wahrscheinlich gesprungen, obwohl du Angst hattest.

00:38:04: Weil die... Wir gingen der Arsch auf Grundeis und man muss auch ehrlicherweise sagen also im Grunde mit Partner.

00:38:11: das lebt jeder anders.

00:38:13: aber grundsätzlich bei uns ist jeder finanziell insbesondere für seine Kinder verantwortlich und für sein eigenes Leben.

00:38:21: Das ist mir persönlich sehr wichtig wirklich gesprungen in ein eiskaltes Wasser und habe auch viel Geld in die Hand genommen, um meine eigene Firma zu gründen.

00:38:32: Und das war für mich als ... In einer gewissen Form alleinerziehende Mutter dachte ich, oh Gott!

00:38:40: Wie oft hab' ich gedacht, das kannst du nicht machen?

00:38:42: Das ist ja wahnsinnig aber es war so auch so... Es war das Phänomen Ich stand schon an diesem Steg quasi und es war nur noch dieser letzte Schritt.

00:38:51: Als ich den letzten Schritt gegangen bin konnte ich auch plötzlich schwimmen und dann gab es aber auch keins zurück mehr, weil ich war am Schwimmen.

00:38:59: Und dann rollte dieser Stein quasi den Berg runter und dann war's ein Automatismus, den ich auch gar nicht mehr hinterfragt habe.

00:39:07: Aber

00:39:09: genau diese Angst sich also wirklich auch bewusst diese Angst zu stellen ist zu sagen, ja mit geht der Arsch aufgrund.

00:39:14: das sind dann aber auch zu sagen was ist da der worst case?

00:39:17: Was ist der allerschlimmste Fall, der passieren kann?

00:39:20: im aller schlimmsten fall passt Verlierst du weiß nicht, wieviel tausend Euro.

00:39:25: Ist am Ende aber auch nur Geld.

00:39:27: also ist jetzt

00:39:30: ja.

00:39:32: und da muss man sagen zum Beispiel warum konnte ich meine Firma gründen?

00:39:37: Und das schließt sich dann für mich so ein bisschen so einen Kreis wo ich schon auch gesagt habe okay meine Scheidung war das schlimmste was mir hier passiert ist und das beste was mir je passiert ist.

00:39:46: Und aus der Scheidungen resultierend entstand ein Hausverkauf, wie es so oft ist.

00:39:51: Aus dem Haus Verkauf stand ein gewisser monetärer Gewinn für mich und dieser monetäre Gewinn hat mir ermöglicht halbwegs mutig Geld in eine eigene Firma zu investieren.

00:40:04: Wäre all das nicht gewesen hätte ich dieses Geld ja gar nicht gehabt.

00:40:08: Und das ist so ne Verkettung von Umständen die man im ersten Moment natürlich nicht sieht oder nicht kommen sieht aber die dann am Ende sowas richtig.

00:40:17: Und das ist natürlich auch das Phänomen von Außensehen.

00:40:19: Alle beispielsweise, du hast jetzt so viel Follower meinetwegen oder Du kannst davon leben wie toll es ist dass du selbst bestimmt jetzt arbeiten kannst.

00:40:27: Das wird von außen gesehen weil wir immer die Leute erst an einem gewissen späteren Punkt erleben Die Struggles davor oder auch währenddessen und heute immer noch wenn ich heulend in der Ecke sitze und denke was machst du da eigentlich?

00:40:43: Darum ist es immer dieses auch das Phänomen, glaube ich.

00:40:46: Beurteile keine Menschen verurteilen keine Menschen in dessen Schuhe und Schuhen du nicht versteckt hast.

00:40:51: Ist auch da sehr übertragbar.

00:40:56: Das ist ja auch das was mich immer wieder fasziniert.

00:40:59: Auch als wir uns kennengelernt haben.

00:41:00: Ich liebe es genau diese Gespräche zu führen mit Frauen die diesen Weg gegangen sind.

00:41:05: ... ausgelassen, mich überhaupt.

00:41:11: Also ich war... Ich war... Nach einem halben Jahr gesagt habe so... Das ist nix für mich!

00:41:17: Weil nämlich genau wie bei dir mein Wert Freiheit und Selbstbestimmung und Authentizität steht überall.

00:41:27: Und das ist für mich also mir fällt es so schwer zu verstehen warum Sicherheit so ein wichtiger Aspekt ist.

00:41:35: natürlich brauchen wir alle diese Grundbedürfnisse Und trotzdem glaube ich, dass man auch da wenn jetzt Freiheit und Sicherheit gleichwertig sind dann sabotiert sich das halt permanent.

00:41:50: Wenn man erkennt okay was ist denn sicher?

00:41:53: Weil es wird einem ja auch sofort... Ja!

00:41:56: Was ist sicher?

00:41:58: Auch gerade in der heutigen Welt glaube ich erleben, dass viele Menschen die vielleicht in sehr großen Unternehmen viele Jahre sehr sicher angestellt waren und plötzlich macht es so und der Job ist weg.

00:42:10: Und das es eine ganz, ganz bittere Erfahrung zu lernen oder die Sicherheit von der ich Jahrzehnte dachte – Ich bin ja sicher – ist total rügerisch!

00:42:21: Was ist sicher?

00:42:23: Naja und vor allem finde ich wenn man erkennt dass wir Sicherheit in uns finden.

00:42:29: Ja, dieses muss die Sicherheit sein.

00:42:32: Wenn ich mir selber halt geben kann weil natürlich Die meisten Menschen, es ist auch egal was sie auf dem Konto haben.

00:42:39: Die Angst von den meisten Menschen isst ich lande unter der Brücke.

00:42:44: Ich lande... Also das ist so sicher wie das Armen in der Kirche.

00:42:48: Ich lande wenn die sind viele landig unter der Rücke wo man so denkt warte mal ganz kurz.

00:42:52: können wir noch einmal kurz drei Schritte zurückgehen?

00:42:55: Ja Was ist mit deinen Depots?

00:42:57: Was ist's mit dem Haus was du vielleicht sogar schon abbezeitz?

00:43:02: Was auch immer, ja?

00:43:03: Das ist mit all dem.

00:43:05: Weil diese ... Ja nee, an die Rücklagen kann ich nicht gehen!

00:43:07: Weil das ist noch mal eine Zukunft, wo ich so denke... Ja und es ist interessant weil auch das da gehört ja auch Mut dazu.

00:43:17: So viel Vertrauen in das eigene Können zu haben selbst wenn

00:43:21: man noch nicht

00:43:22: weiß ob man das alles kann.

00:43:24: aber das ist ja auch gehört ja zu diesem Weg dazu.

00:43:27: du hättest ja auch in irgendwas anderes investieren können dich und deine Fähigkeiten interessiert.

00:43:34: Und dieses Asset, das kann dir keiner nehmen!

00:43:38: Das ist einfach wachsend.

00:43:41: Und das ist anders als jedes Krypto und jede Aktie die schwanken.

00:43:47: aber unser Asset wir als Esset wir schwanken nicht sondern es geht nach oben und dann gibt's zwischendurch mal Plateaus und dann machen wir vielleicht treffen wir irgendwie die ein oder andere Entscheidung zu dem weiterkommen führen, aber die uns dann vielleicht Geld kostet in dem Moment.

00:44:07: Dass wir permanent wenn wir wünschen... Wenn wir einen Wunsch haben und noch keinen Beweis haben dass es klappt wird das von der Gesellschaft und von von uns selber ja so abgetan nie.

00:44:20: wenn wir noch kein beweis haben Dann ist das ja nix, dann kann das ja nichts.

00:44:24: Aber

00:44:25: was war also wie soll man denn loslegen?

00:44:30: Vorher, also das ist so... Das habe ich gestern gehört.

00:44:32: Es fand ich so lustig!

00:44:34: Das wäre so wie wenn du vom Feuer sitzt und sagst, Feuer geh an, brenn schon mal und wenn du brenns bringe ich dir das Holz.

00:44:45: Ja, ein

00:44:45: gutes Bild ne?

00:44:47: Ein gutes

00:44:47: Bild ja.

00:44:48: Wie soll das gehen?

00:44:50: Und aber auch was du sagst das empfinde ich auch sehr stark und ich glaube dass es auch etwas wo womit viele Frauen in der Keraminopause zu kämpfen haben, es ist ja Selbstvertrauen.

00:45:01: Ich habe Vertrauen in mein Selbst, dass ich etwas kann, dass sich stark genug bin und auch dieses Gefühl von Selbstermächtigung.

00:45:11: Und das macht natürlich immer mutiger.

00:45:13: Je mehr man lernt, wenn ich die Dinge selber in die Hand nehme können sie echt gut werden Alle Lebensbereiche ja am Ende betreffen.

00:45:23: Das kann der Beruf sein, das kann aber beispielsweise auch sein ich geh zu meinem Frauenarzt und ich will dem jetzt verkriegern dass ich hier Hilfe brauche Und ich mache mich gerade und vertraue in mich und mein Gefühl.

00:45:34: also sehr viele frauen haben auch tatsächlich ein thema ihrem eigenen körper zu vertrauen.

00:45:39: Es ist als wenn uns das so ein bisschen aberzogen wurde.

00:45:42: so fühlt es sich manchmal an Als wenn es nicht erlaubt ist das auszusprechen und das zu glauben, was der eigene Körper einem zeigt.

00:45:51: Und das ist glaube ich etwas wo wir Frauen immer mehr wieder hinkommen und auch hin kommen müssen Vertrauen in uns selber auf allen Ebenen körperlich mental intellektuell.

00:46:03: Wir können diese Dinge und Beispielsweise auch wieder das Frauenarzt thema.

00:46:08: Ich gehe dahin und ich habe mich stark gemacht und sage so und jetzt haue ich ja offen putz und sag ich brauche Hilfe und der frauenarzt redet das klein.

00:46:18: Und ich sitze da wieder wie so ein kleines Mädchen und denke, oh Gott ja wahrscheinlich hat es auch eine Autorität.

00:46:23: Wir geben der Medizin einen hohen Standort und dann sitze ich da wie ein kleives Mädchen um geht nach fünf Minuten raus nach Hause und vor der Tür denke schon, oh mein Gott war das schlimm!

00:46:34: Oh nein!

00:46:35: Jetzt habe ich mir alles ausreden lassen für was ich mich so stark gemacht habe und dann aber auch zu sagen okay ich bin eigentlich bereit und ich hab mich vorbereitet.

00:46:44: Vielleicht ist es aber auch einfach der falsche Arzt für mich.

00:46:47: Also vielleicht bin ich an dem falschen Ort, vielleicht bin Ich richtig und ich Bin vorbereitet und ich kann das Aber Es Ist Einfach Der Falsche Ort.

00:46:56: Und dann Muss Ich Den Ort Wechseln Da Muss Ich den Arzt wechseln da Muss Ich manchmal Den berufwechseln Manchmal Auch Den Partner Wechselen was auch immer.

00:47:03: und plötzlich merke Ich doch Ich Bin Genauso Richtig und Gut und Ich Kann in Mich Selbst Vertrauen.

00:47:09: Es lag Manchmal auch Einfach Am Außen und am Umfeld

00:47:13: Total.

00:47:13: Und das

00:47:14: stark sein für sich!

00:47:15: Ja, aber dieses genau das.

00:47:18: und ich finde also mir hat es ja damals auch so wahnsinnig geholfen bei Insta.

00:47:23: deswegen find' ich's auch so toll dass du da rausgehst und schon so lange das machst weil... Ich hab mir damals auch bei InstA die Coaches gesucht weil meine Freundin mich damals vor sechs Jahren gefragt hat Vanessa wie spirituell bist Du?

00:47:38: Damals war's so Was heißt überhaupt spirituell?

00:47:41: Weiß ich nicht.

00:47:42: Und dann war ich so als Generator fünf, aber hatte gar keine Ahnung.

00:47:46: und dann hat sie mir

00:47:47: ein paar

00:47:47: Insta-Counts gegeben und bis dahin war ich nur irgendwelchen Labeln und Modebloggern gefolgen.

00:47:53: also das war ja alles so... Also, da war ja noch gar keine Substanz hinterbei.

00:47:58: Ich wusste, was für eine Welt mir Insta bietet.

00:48:05: und heute ... Das höre ich schon von vielen, dass die das aussortiert haben, was sie nicht gut tut und sich viel mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigen.

00:48:15: Aber es ist auch viel einfach nur... Hier, ich skippe einfach oder weißt du?

00:48:21: Ich wische einfach vor mich hin.

00:48:24: sich die Chance zu nehmen, sich wirklich mit diesen Themen dir einen Beschäftigen zu connecten und dann zu erkennen genau wie du sagst das ist ein Umfeld.

00:48:37: Wie deine Community.

00:48:40: Die ticken genauso wie.

00:48:41: ich bin gar nicht das Unicorn.

00:48:44: Ich bin

00:48:44: gar nichts.

00:48:45: Genau!

00:48:45: Ich bin nicht außerirdisch.

00:48:47: Das ist

00:48:48: völlig gut

00:48:49: also geht ganz vielen genauso.

00:48:51: Nicht allen aber sehr viel Total.

00:48:54: Und das beruhigt ein bisschen auch, man fühlt sich dann auch wieder sicherer?

00:48:59: Ja natürlich und ich meine Sicherheit ist ja einfach so wichtig damit wir überhaupt existieren können.

00:49:04: Wir brauchen Sicherheit aber wir können ja auch dann immer gucken okay welchen Stand an Sicherheit?

00:49:11: also wenn du nämlich auch das Gefühl hast du brauchst auf Freiheit dann ist die Frage wie viel Sicherheit darf ich... Es

00:49:18: ist ein Abwägen!

00:49:19: Exakt

00:49:20: exakt.

00:49:21: es ist immer ein Abwegen total.

00:49:22: Jetzt wollte ich grad was sagen, hab' ich aber auch gerade vergessen.

00:49:26: Guck!

00:49:28: Sicherheit... weg.

00:49:33: Kommt wieder, ja das ist

00:49:34: so was.

00:49:39: Und weißt du?

00:49:40: Ich finde auch so interessant dass man diese... Weißt du dieses Sich-Das-Umfeld suchen?

00:49:47: weil das war noch mal vorhin mein Gedanke in diesem Patriarchat wird uns ja auch aberzogen ein Bauchgefühl zu haben.

00:49:55: und tatsächlich Je mehr ich weiß nicht, ob du dich auch mit Human Design beschäftigst.

00:50:01: Ja?

00:50:01: Was bist du?

00:50:02: Wenig.

00:50:03: Nee, weiß ich nicht!

00:50:03: Ich hab es angefangen.

00:50:05: Ah okay dann...

00:50:06: Aber ich finde es sehr spannend.

00:50:10: Es ist jedes Mal wieder, denke ich, so krass diese Landkarte von sich selber und das ist nicht eine Diagnose und jetzt bin ich so.

00:50:19: Sondern es geht mehr um auch da wieder Selbstermächtigungen zu verstehen.

00:50:23: Ich funktioniere als Energietyp anders als jemand anderes und deswegen bin ich nicht falsch oder richtiger sondern dass es meine Art mit dem Leben zu agieren und zu interagieren Ich darf so sein, weil wenn ich mir das dann anpucke weiß ich okay.

00:50:42: Also es ist genau richtig und nicht... Ich muss mich permanent vergleichen der andere, der ist so und so sondern ich darf in meiner Energie mit dieser Welt sein.

00:50:54: Und Wenn man sich dann mit diesen ganzen Themen beschäftigt, dann merkt man plötzlich Okay!

00:51:01: Ich kann jetzt auch mal gegen das was da ist kann ich auch eine Meinung haben.

00:51:06: Ich muss gar nicht alles nur gut finden, weil genau was wir mit den Ärzten ... Ich finde die Medizin ist toll!

00:51:13: Alles hat ne Daseinsberechtigung.

00:51:15: Aber es hat halt auch eine Parallel-Daseinsberechtigung.

00:51:18: ein Heilpraktiker, ein Breathworker, jemand der Körperarbeit macht genauso wie ein Coach aber auch der Therapeut alle dürfen an diesem Tisch sitzen und alle zusammen können so etwas

00:51:34: kraftvolles

00:51:35: kreieren.

00:51:35: Und es ist nicht nur der eine und das ist nicht noch der andere, weil so dieses Bashing auf alles.

00:51:41: nein aber ich bin hier, ich weiß es ganz genau nie.

00:51:44: Ja

00:51:44: genau!

00:51:46: Es hat immer Ebenen.

00:51:49: Aber gerade im Bereich Frauenärzte bringen auch ein großes Vertrauen unseren Frauenarzt in den Regeln oder Frauenärzten entgegen.

00:52:03: Wenn das dann in einer gewissen Form enttäuscht wird, dann sitzen wir auch erst mal so ein bisschen da und denken hoch.

00:52:10: Ich dachte, diese Person ist auf meiner Seite, sage ich mal.

00:52:14: Die möchte, dass es mir gut

00:52:15: geht.".

00:52:15: Und plötzlich stößt man dann Grenzen die aber teilweise natürlich auch Medizinstudium... Also mein Ding aufgrund des Medizinstudiums sind sehr viele Frauenärzte nicht sehr versiert im Thema Wechseljahre weil das ein Minibestandteil des Studiums ist.

00:52:31: da können die gar nichts für, das ist ja gar nicht irgendeine Bösartigkeit.

00:52:36: Aber dann muss darf man eben auch erkennen okay mein Arzt ist in dem Feld nicht servisiert also gehe ich an einen Ort wo bessere professionelle Unterstützung bekommen.

00:52:45: Plus, genau was du sagst viele Frauen schwören auch beispielsweise auf Heilpraktiker oft als Ergänzung die dann eben wirklich noch mal so andere Aspekte reinbringen und nochmal ganz anders den Körper betrachten, die Veränderungen des Körpers betrachten und eben auch da unterstützen.

00:53:02: es ist immer ein Miteinander irgendwie.

00:53:08: Was würdest du jetzt dieser Frau die vielleicht gerade genau da steht, wo du mit Achtunddreißig standest.

00:53:15: Was würdest du der mitgeben?

00:53:18: Gibt es so die drei Tipps auf die man achten sollte?

00:53:22: oder was würdest Du der von Herzen aus gerne mitgeben wollen?

00:53:29: Also ich glaube also das ist ein Satz der für mich ganz große Bedeutung bekommen hat in den letzten Jahren.

00:53:34: Ist wirklich der Satz Jetzt bist du dran!

00:53:39: Dieser Satz ist ganz oft, was du auch schon sagtest so ein bisschen negativ belegt.

00:53:43: Es hat etwas von oh jetzt soll sie egoistisch sein und sich nicht mehr um alle kümmern?

00:53:47: Nee, darum geht es nicht.

00:53:48: Sondern jetzt bin ich dran heißt Jetzt stehe ich auf meiner Liste an Nummer eins.

00:53:54: und das heißt in keiner Weise dass Ich zu meinem liebsten nicht zauberhaft Bin mich um alle kümmere gar keine frage.

00:53:59: aber ich kümmere mich als allererstes um mich.

00:54:02: Und das loszulösen von dem gedanken jetzt bin Ich egoistisch oder ich bin eine schlechte mutte eine schlechten partnerin Das loszulesen wenn du das geschafft hast dann bist Du dann dann hast Du schon sehr viel geworden.

00:54:13: das ist so.

00:54:14: das erste Und das zweite ist definitiv Vertraue auf deinen Körper und das, was du spürst.

00:54:21: Und gehe mit der Veränderung und nicht dagegen!

00:54:25: Denn dagegen wirst du nicht ankommen.

00:54:27: Dagegen reibst du dich auf und verschwendest Energie.

00:54:30: aber wenn du anfängst mit diesem Strom zur Veränderungen zu gehen dann gewinnst du am Ende ganz viel.

00:54:38: Akzeptiere das Und sie ist auch vielleicht ein bisschen positiv, auch wenn es an manchen Tagen auch echt schwer ist das Positiv zu sehen.

00:54:44: Sie ist positiv weil du weißt am Ende steht einfach auch etwas ganz Tolles nämlich du selber.

00:54:50: und was ich sehr wichtig finde macht dich selbst für dich selber gerade.

00:54:57: Du musst selbst für Dich gucken Was brauchst du für Unterstützung?

00:55:01: Was kannst du für dich selbst tun?

00:55:05: Niemand anderes wird das jemals tun.

00:55:07: Das musst du selber tun.

00:55:09: Du musst selber wegen Arzttermine machen, Ärzte wechseln!

00:55:13: Du musst selbst entscheiden welchen Weg möchte ich gehen?

00:55:15: Wie möchte ich das Ganze angehen?

00:55:16: Möchte ich mehr Sport machen?

00:55:18: Was für Sport möchte ich

00:55:19: machen?!

00:55:20: All diese... Da sind ja sehr viele Themen und da musst du dich selber für dich gerade machen, du musst dich stark machen dafür einstehen und ein gewisses Selbstbewusstsein haben und wirklich im Zeichen sagen es ist hier nicht der Ort für mich also wechsle ich den Ort egal auf Wirklich egal in welchem Beispiel.

00:55:37: Und ich glaube, dass diese drei Sachen uns am Ende einfach nur stark machen – wirklich stark!

00:55:45: Ja mega und frei und einfach so

00:55:48: zu sehen.

00:55:50: Der Status quo der bis gestern da war, der braucht nicht ein ganzes Leben zu regieren sondern du kannst eine Veränderung selber... Du hast es, du sitzt am Steuer deines Lebens.

00:56:04: Das, was ich so spannend finde, dass du auch ... Du bist mitten in der Perimenopause.

00:56:09: Hast du deinen Insta-Account gestartet?

00:56:11: Deine Firma gestartet!

00:56:13: Also mittendrin.

00:56:14: das heißt egal wie alt du bist, egal was für Umstände im Außen sind Wenn du dir ein Umfeld suchst wenn du dir Unterstützung holst Dann kannst du so geile Sachen kreieren und dann auch noch für andere, also in den Dienst für andere zu kommen.

00:56:35: Das ist ja genau das was du gemacht hast.

00:56:38: Du hast dein Problem oder nicht.

00:56:40: dieses Gefühl von irgendwie bin ich jetzt auch unmächtig.

00:56:43: aber jetzt nehme ich es in die Hand und du hast das Rad gedreht und bist losgegangen und nicht nur für dich sondern für so viele Frauen.

00:56:55: Und das zeigt vielleicht auch die Ambivalenz dieser Lebensphase.

00:56:59: Von Tagen, wo du weinend in der Ecke sitzt und denkst oh Gott was mache ich mit meinem Leben?

00:57:04: Am nächsten Tag stehst du auf Krone richten und dann gehört uns die Welt.

00:57:09: Es ist ja auch so, wie viele Frauen es gibt ja auch Studien dazu dass die meisten Frauen tatsächlich in den vierzigern sehr erfolgreiche Firmen gründen beispielsweise oder wirklich nochmal ganz andere Lebenswege plötzlich einschlagen.

00:57:22: Die Scheidungsrate ist Mitte vierzig am höchsten, die Scheidungen werden mehrheitlich von Frauen eingereicht.

00:57:27: all das hat Gründe und das heißt nicht dass das für alle der Weg ist.

00:57:31: also jeder muss sich entscheiden lassen um Gottes Willen.

00:57:34: aber

00:57:35: Wie viele Frauen hinterfragen einfach wirklich mal ihr Leben auf allen Ebenen und sortieren aus.

00:57:42: Und das ist oft so befreien, zu sagen es ist nicht meine Form von Leben – vielleicht war sie es vor zwanzig Jahren aber es ist heute nicht mehr!

00:57:49: Ich möchte beispielsweise den Beruf heute... ich will es nicht mehr machen!

00:57:52: Ja, ich habe dafür studiert und ich hab jahrelang da dringend gearbeitet.

00:57:55: Ich will es nichts mehr machen und das ist eine total legitime Entscheidung zu sagen ich will's nicht und darum mache jetzt etwas anderes.

00:58:02: Das reicht doch völlig aus.

00:58:04: Wir müssen uns doch gar nicht groß rechtfertigen vor allem.

00:58:08: Aber das

00:58:09: wollen wir halt gerne, ne?

00:58:11: Ja aber dieses Sicht das zu erlauben und das ist von Anfang an nicht da bei den meisten ist es nicht da.

00:58:20: Wir können's aber lernen und wir können alles nochmal verändern so dass

00:58:26: wir das

00:58:26: Leben leben was wir leben wollen.

00:58:31: Das finde ich ist ja auch das Tolle.

00:58:33: Also, das ist Fluch und Segen, ne?

00:58:36: Du hast es in der Hand aber du hasst es in die Hand!

00:58:39: Es ist

00:58:43: total... Und wenn du dann noch merkst sobald dich was in die hand nehme wird's auch noch gut und es wird besser für mich Wie gut is' da denn?

00:58:51: Und darüber lernen wir uns unser Gehirn natürlich auch.

00:58:54: Ah guck, es ist ganz gut wenn du vielleicht ist Veränderung gut.

00:58:59: Das ist eine super Schlusswärtsveränderung.

00:59:03: Katrin, das war so ein inspirierendes und tolles Gespräch.

00:59:06: Vielen vielen Dank, dass du

00:59:08: da warst!

00:59:08: Ja, vielen Dank finde ich auch.

00:59:11: Also es hat sehr viel Spaß gemacht mit dir noch mal ein paar Gedanken zu spielen.

00:59:15: Danke dir

00:59:16: mega schön.

00:59:17: Vielen dank und ihr Lieben wir sehen uns bis dann.

00:59:20: Tschüss!

00:59:21: Tschüss Katrin.

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